Willkommen in meinem Blog.  Hier finden Sie einige Auszüge aus meiner elektrischen Reise mit unserer Zoe und weiteren Fahrzeugen!  Viel Spaß beim lesen.

Das Abenteuer der 6. Nordeuropäischen E-Mobil Rallye 2016

Der zweite Tag

Hallo Freunde und Interessierte der Elektromobilität.


Der zweite Tag fing bei mir um 6.30 Uhr an. Da ich Samstag erst gegen 23.30 Uhr an meiner Unterkunft ankam, war ich noch sehr müde und freute mich aber über eine warme Dusche. Nachdem alle Sachen wieder verstaut waren, wartete ich vor der Haustür auf meine Beifahrerin. Das Frühstück hatte ich ich mir gespart. Vor der Tür sah ich eine schönes Haus mit toller Landschaft und die Übernachtung war nicht wirklich teuer. Ich checkte in der Mercedes Me App noch den Ladezustand unserer B Klasse und sah mit Freude, dass meine Beifahrerin schon auf dem Weg zu mir war. Diese App kann auch das Fahrzeug orten :)


Um 7.15 Uhr wurde ich von meiner Beifahrerin abgeholt und wir fuhren zurück zum GreenTEC Campus. Ich beschloß die B Klasse noch 15 Minuten an die Ladestation anzuschließen, da unsere Restreichweite im E Modus noch 140 KM anzeigte und im E Plus deutlich mehr ;) Ja, wir sind Niebüll und zurück nicht mehr Energiesparend gefahren, was auch den erhöhten Verbrauch erklärte. Die erste Etappe war für uns 264 KM mit Fahrten zum Hotel.


Als nächstes folgte eine Orientierungsprüfung auf dem GreenTEC Campus. Der GreenTEC Campus ist ein ehemaliges Militär Gelände mit vielen Wegen... was auch erklärte, dass diese Prüfung über 8,43 KM ging und das Zeitfenster 15 Minuten betrug.



Es gab viele verwinkelte Stellen und nein.... Diese Prüfung machte keinen Spaß... Wir nutzten keinen Race Computer, der uns die genauen Meter anzeigte und daher verfuhren wir uns wieder.... Da wir aber den Ansporn hatten auch diese Prüfung zu beenden, fuhren wir mit über 30 Minuten auf der Uhr ins Ziel und kassierten 5 Strafpunkte. Für das nächste Jahr wird eine Rallye APP geladen, was ich auch jeden rate, der nächstes Jahr mitfahren möchte.....  Wir fuhren über Drelsdorf nach Husum. Diese Route war eine Orientierungsetappe und vor uns fuhren 2 weitere Fahrzeuge. Alle hatten den gleichen Weg. Beim China Restaurant im Husumer Gewerbegebiet war eine Stempelkontrolle, die wir beinahe verpasst hätten.... Durch die Aufregung im Fahrzeug verpassten wir ein Schild, was kurz vor der Stempelkontrolle war... Dies bekamen wir durch ein Gespräch und Vergleich der Bordkarte mit anderen Teilnehmern bei der Wertungsprüfung der Husumer Messe raus. Es nieselte ein wenig und es war nicht wirklich warm. Die WP 12 ging über 2 Runden über den Parkplatz und durch eine Halle, die wir gut absolvierten, aber es ist nicht leicht Entfernung zu Zeit abzuschätzen, trotz Countdown für jede Runde. Nach dieser Prüfung ging es per Pfeilanweisung aus Husum raus. Am Ende dieser Route hatten wir uns eine Notiz ins Bordbuch geschrieben:" Anhalten! Auf Karte schauen!" geschrieben, da wir nicht genau wussten, wo wir raus kamen. Von dort aus, ging es über einen Schotterweg weiter unserer Route nach Friedrichstadt, wo wir uns der nächsten Prüfung stellten. Es ging einmal durch die verwinkelte Innenstadt von Friedrichstadt und dieses ging wirklich sehr gut und Problemlos. Aus Friedrichstadt raus fuhren wir per Pfeilangaben Richtung Heide... Ja auch hier verfuhren wir uns wieder, hatten aber sehr gute Laune.... Nur ich war ein wenig besorgt, da die Reichweite stark gesunken war und in Hennstedt nur noch 25 KM Restreichweite angezeigt wurden und die Leistung des Elektroantriebes reduziert wurde. Ab Heide ging es dann weiter zur Innenstadt per Chinesen Zeichen... Chinesen Zeichen sind die Pfeildarstellungen mit Meteranzeige. 


Dort wurden wir von vielen Interessierten Heidern empfangen und die Heider Musikfreunde spielten uns ein Ständchen :) Ja es ist auch nicht alltäglich, dass mehr als 50 Elektrische Fahrzeuge durch Heide fuhren..... Heide hatte 2 Ladestationen. Eine bei Famila ein CHAdeMO Schnelllader der nicht mehr im Betrieb ist, da es als Crownfunding Objekt entstanden ist und eine 22kW Typ2 Ladestation bei Nord-Ostsee Automobile in Heide, die ich ja mit geplant hatte. Leider hat Heide noch keine weiteren Ladestationen, was aber nicht an den Heider Stadtwerken liegt, sondern eher an der Bürokratie der Verwaltung dort. Die Heider Stadtwerke wollten schon vor Monaten eine Ladestation am Heider Marktplatz installieren, sind aber an der Genehmigung gescheitert. Gut ich schweife ab und zurück zum Thema :)

Vom Heider Marktplatz ging es zur Fachhochschule Westküste zur einer 3 Stündigen Ladepause. Nach der Zeitkontrolle sprach ich mit dem Team von Elektro Obernauer. Jan Obernauer gab mir seinen Zoe Schlüssel und bat mich seine Zoe von der Typ 2 Ladestation zu trennen und unsere B Klasse anzuschließen. Die Ladezeit betrug bei mir weit über 2 Stunden, da wir mit nur 20 KM Restreichweite ankamen.


Es gab 3 Ladezonen: Eine an der FH Westküste, eine in der Lise-Meitner-Str. und die bei Nord-Ostsee Automobile. Hier ein paar Eindrücke und ein ganz großes Lob an das Ladeteam. Es war bestimmt eine Herausforderung alle Ladeplätze zu belegen und zu kontrollieren! Hier ein paar Bilder.


Die Fachhochschule stellte Räumlichkeiten zur Verfügung dazu Speisen und Getränke. Ab 14.00 Uhr gab es eine Verlängerung der Ladezeit, da sonst nicht alle Fahrzeuge hätten geladen werden können. Der Veranstalter gab auch bekannt, dass die BMW i3 mit Range Extender keine Strafpunkte für Nachladen per Verbrennungsmotor vergeben wurden. Dies kam uns zu gute ;) Denn unsere B-Klasse war immer noch nicht voll. Ja wir hatten die Range Plus Taste gedrückt, die nochmal 4,2 kW zur normalen 28 kW Kapazität mehr geladen hat. 

Ab 15.30 Uhr fuhren die ersten zur Wertungsprüfung 14 bei Nord-Ostsee Automobile. Diese Prüfung war eine Gleichmäßigkeitsprüfung, die über 2x 400 Meter ging mit einer Zeit von 45 Sekunden pro Runde. Da wir ja noch am laden waren, hatte ich Zeit um euch einen Eindruck per Video einzufangen aus verschiedenen Perspektiven: https://www.youtube.com/watch?v=BYWT0ZmM-1M

Die Prüfung machten wir übrigens sehr sehr gut mit pro Runde unter einem Strafpunkt ;)

Von dort aus ging es ohne irgendwelche Probleme Richtung Rendsburg. Wir waren so paranoid, dass wir jede Ausbuchtung und Parkplatz kontrollierten, die sich auf unserer Strecke befanden. Es war eine schöne Fahrt und wir genossen die Landschaft.


In Rendsburg angekommen bog eine iMiev links ab.... Meine Beifahrerin sagte mir wir sollten rechts abbiegen, was ich auch tat. Ja wir hatten den richtigen Weg gewählt und mussten kurz vor der Zeitkontrolle warten, da eine Vorzeit nicht erlaubt war... So hatten wir wieder Zeit mit anderen, die auch warteten, eine Unterhaltung zu beginnen.... Alleine für diese Unterhaltungen lohnt sich die Teilnahme an der E-Mobil Rallye ;)

Nach Ablauf der Zeit ging es dann zu einer Doppelten Gleichmäßigkeitsprüfung. 2x 100 Meter in unterschiedlichen Zeiten mussten gefahren werden... Dies ist ein Herausforderung! Diese machten wir mit 1,91 und 0,24 Strafpunkten.... Ja, die Probleme des ersten Tages hatten wir im Griff. und von dort aus ging auf die letzte Etappe Richtung Kiel. Es gab keine besonderen Vorkommnisse mehr. Wir folgten der Strecke und in Sehestedt sollten wir eine Fähre benutzen. Vorher hatten wir noch eine Zeitkontrolle, die wir ohne Probleme fanden. Es ging durch eine sehr schöne Landschaft bis wir endlich das Ziel am Schwedenkai erreichten. Dort gaben wir unsere Bordkarte ab und fuhren ca. 1 KM zum Ladeplatz. Meine Beifahrerin wollte schonmal ihren Wagen holen und it mir dann zur Siegerehrung fahren.... Nach 20 Minuten kam sie zum Ladeplatz zurück und ich machte mir schon Gedanken.... Es war 19.30 Uhr und das Parkhaus hatte die Tor um 16.00 Uhr verriegelt. Nahm unser Pech den gar kein Ende ...... Auch die Polizei konnte nicht helfen. Diese besaß zwar einen Schlüssel zum Parkhaus, aber der Betreiber hatte die Schlösser ausgetauscht und so blieb ihr nur die Möglichkeit mit der B Klasse nach Hause zu fahren. Dieses wollte Sie aber nicht... Also buchten wir auf die schnelle noch ein Hotelzimmer in Kiel. 

Die Siegerehrung fand im Restaurant Längengrad statt und ging bis 22.30 Uhr. Von dort aus ging es für mich noch Hause und die Strecke von 90 KM machte ich unter einer Stunde. Um 0.30 Uhr war das Abenteuer für mich zu Ende und ich fiel erschöpft ins Bett.

Ja es war ein kleines Abenteuer und ich freue mich auf nächstes Jahr.

Vielen Dank an die Organisatoren und das Ladeteam und vor allem an meine Beifahrerin mit der ich so viel Spaß hatte!


Gruß euer Thorsten Ehrlich 

Veröffentlicht in E-Mobil, Rallye, 2016 am 21.06.2016 8:16 Uhr. 0 KommentareKommentieren

Das Abenteuer der 6. Nordeuropäischen E-Mobil Rallye 2016

Nächster Teil von Silberstedt immer der Karte nach ;) bis zum GreenTEC Campus

Hallo Freunde und Interessierte der Elektromobilität.


Von Silberstadt ging nun von Ahrendviöl über Viöl weiter nach unserer kürzesten Route und wir fanden einige Emobile, die den selben Weg fuhren. Unsere Route lief wirklich problemlos und kurz vor Struckum bogen wir rechts auf die B5. Wir lachten ein wenig und hatten Spaß. Die Ansagen die ich bekam zum Abbiegen waren präzise und das ist nicht wirklich einfach, da die Kartenausschnitte nicht wirklich in höher Auflösung waren und wir diverse male die Lupe benötigten um die richtige Einfahrt zur kürzesten Route zu finden.


Das nächste Ziel war die Wertungsprüfung 8, nur Leider war der Weg wieder durch ein "Baustellen Verkehrszeichen Einfahrt verboten Anlieger bis zur Baustelle frei" versehen...... Wir wurden von einem Zoe an der Einfahrt überholt, der diesen Weg nahm und ich beschloß 5 Minuten zu warten, ob er wieder umdrehen musste..... Hmmmm der Weg schien wohl doch frei zu sein, denn die Zoe kam nicht wieder. Also fuhren wir diese Straße und kamen wohlbehalten an die WP 8. Diese sollte eine Gleichmäßigkeitsprüfung sein. 2500 Meter in 210 Sekunden. 

Es ist wirklich schwer, trotz Countdown, über eine so lange Distanz die Geschwindigkeit richtig zu wählen und am Ende des Countdowns über die Lichtschranke zu fahren.... Leider kamen wir mit mehr als 5 Sekunden zu früh ins Ziel und ich ärgerte mich...... Meine Beifahrerin scherzte ein wenig und zauberte mir wieder ein lächeln ins Gesicht und wir fuhren weiter.


Als nächstes suchten wir die Einbuchtung am Punkt 11, aber hier stellte sich heraus, dass es nur der Straßen Verlauf war und es ging weiter nach unserer Strecke.... Es gab noch eine weitere Einbuchtung, die wir untersuchen wollten und ich bekam die die Ansage:" Fahr nicht so schnell. Wir müssen bald LINKS abbiegen!" OK  und ich bekam die Ansage Jetzt Links.... und jetzt nahm das Chaos seinen Lauf... Wir hätten Rechts gemusst und kamen in der Nähe von Niebüll raus.... Da wir aber unbedingt die Ausbuchtung suchen wollten, suchten wir uns von dort aus die Möglichkeit rechts auf die B5 zu fahren um dann wieder zu der Ausbuchtung zu kommen und hoffentlich ein Schild mit einer Zahl zu finden....  Nachdem wir unseren Weg wieder aufnahmen, ging es Problemlos bis zum GreenTEC Campus, wo die letzte Wertungsprüfung auf uns wartete. Das Team der Schleswiger Stadtwerke riet uns noch zu warten, da dieses Mal keine  Vorzeit erlaubt war und so machten wir auf dem Parkplatz 15 Minuten Pause bevor es weiter ging.

Die Wertungsprüfung 9 zählte nicht ins Gesamtergebnis ein und wir hätten diese nicht machen müssen, aber Hey ... sowas macht Spaß!

Nach der Wertungsprüfung ging zum laden. Wir wollten 2 Stunden laden und dann ins Hotel fahren und am nächsten morgen wieder uns 1 Stunde an die Wallbox stellen um den nächsten Tag fahren zu können. Leider ging nach ca. 30 Minuten an der Ladestation wieder die Sicherung raus und es dauerte einige Zeit bis der Strom wieder verfügbar war... Wir gingen also in unsere B Klasse den nächsten Tag durch und fuhren gegen 22.00 Uhr nach Niebüll in unsere Hotels. Das wir nur 40 % Akku geladen hatten, beschloßen wir eine ansässige Ladestation zu benutzen. Die erste fanden wir nicht und die zweite ließ sich nicht per SMS aktivieren... Also wieder auf die suche gehen... und dann fanden wir im Parkhaus eine Ladestation.... Ich brachte meine Beifahrerin noch ins Hotel und lief von dort aus noch 2,4 KM bis in mein Hotel.... 

Der Zweite Tag in einem weiteren Bericht ;)

Veröffentlicht in E-Mobil, Rallye am 19.06.2016 8:31 Uhr. 0 KommentareKommentieren

Das Abenteuer der 6. Nordeuropäischen E-Mobil Rallye 2016

Etappe 2 Schleswig bis Silberstedt

Hallo Freunde und Interessierte der Elektromobilität.

Nach der Ankunft bekam ich von Jan Obernauer den Ladeplatz an der Ladesäule von den Schleswiger Stadtwerken zugewiesen, da ich ja mindestens 11 kW Ladeleistung mit der B Klasse benötigte um weiter fahren zu können. Neben mir stand eine Zoe die sich 22kW aus der Säule zog. Nach 10 Minuten Laden streikte die Ladesäule. Zum Glück fuhr der Verantwortliche von den Schleswiger Stadtwerken auch mit und schalte die Säule wieder ein. Dieses werte aber nur kurz und die Säule zeigte wieder einen Fehler! Wir trennten die Zoe und die Ladung ging weiter. Ich schaute alle 5 Minuten, ob unsere B Klasse noch am laden war.... Trotz Ausrufen der Zoe Besatzung kamen diese nicht.... Ich holte mir zur am Imbiss einen Kaffee und prompt meldete sich meine APP.... Ladefehler!!! Die Zoe Besatzung hatte wieder den Stecker in die Ladesäule gesteckt und die Ladesäule war wieder auf Störung...... Trotz Ausrufen und Persönlicher Suche nach den Stadtwerken Mitarbeiter entschloss ich mich direkt bei den Stadtwerken nach der Handy Nummer des Verantwortlichen zu fragen.... Als ich den Notdienst der Stadtwerke am Telefon hatte, kam auch schon Matthias und trennte die Zoe wieder... Bis zu diesem Punkt hatte ich erst 5,3 kW in den Akku laden können... Ich weiß nicht warum, aber die Ladesäule und die Zoe haben sich einfach nicht vertragen... Die Zoe Besatzung hatte aber genug im Akku um die nächste Etappe zu fahren, daher belegte ziemlich schnell der i3 der Schleswiger Stadtwerke den Ladepunkt und siehe da.... Die Ladesäule lieferte bis zu unserem Start keine Probleme mehr.... 

Wir starteten mit 97% im Akku, was völlig ausreichte für 140 KM mit Reserve und es ging weiter zur nächsten Gleichmäßigkeitsprüfung "Lord of Kerry":

Die Aufgabe hörte sich einfach an, aber wir mussten erstmal dort hin per Pfeil und Meter Angabe.... Was konnte schon passieren??? Klar wir fuhren vorbei ;) .. nach einer kurzen Runde waren wir nun endlich am Start. 140 Meter sollten in 30 Sekunden gefahren werden


Wir starteten gemütlich, da die Durchschnittsgeschwindigkeit mit 16,80 KM/h angegeben war.... Nach der ersten Kurve auf einmal Fußgänger die auf unsere Strecke liefen :( Schreck....... Meine Beifahrerin zählte die Countdown runter und uns blieb nichts weiter übrig als die letzten Meter mit Vollgas ins Ziel zu fahren. Wir hatte keine Ahnung mit welcher Zeit wir über die Lichtschranke fuhren, da meine Beifahrerin auf den Countdown schaute und durch das Drehmoment in den Sitz gedrückt wurde.. 1,93 Sekunden Differenz erfuhren wir später am Abend... 

Die nächste Aufgabe führte uns aus Schleswig raus um zum Start der sogenannten Fischgräte zu fahren. Die Startpunkt fanden wir, aber schon nach kurzer Zeit waren wir Hilflos auf einem Feldweg und uns war klar das wir uns wieder verfahren hatten.... Wir versuchten per Navi und Karte zum Endpunkt der Fischgräte zu finden, aber auch das war uns nicht vergönnt...... JAAAAA da für ein Teilnehmer und wir beschlossen unseren Weg von dort aus weiter zu führen. Das sich einige Teams am Abend nicht mehr unterhielten konnte ich verstehen, aber in unserem Wagen ging es immer noch Harmonisch zu.... Ziel war es nicht den Ersten Platz zu belegen, sondern nicht den letzten zu machen und Spaß zu haben und den hatten wir.

Den Rest könnt ihr im nächsten Bericht lesen :)

Ich wünsche allen einen schönen Abend!

Veröffentlicht in E-Mobil, Rallye am 15.06.2016 19:09 Uhr. 0 KommentareKommentieren

Das Abenteuer der 6. Nordeuropäischen E-Mobil Rallye 2016

Tag 2 Etappe 1 Kiel - Schleswig 

Hallo Freunde und Interessierte der Elektromobilität.

Der Wecker ging das das erste mal um 6.15 Uhr an und wie gewohnt habe ich 2 Weckzeiten laufen. Um 6.30 Uhr stand ich auf, machte mich fertig und traf mich mit meiner Beifahrerin um 7.00 Uhr zum Frühstück. Ein kurzer Blick auf meine Mercedes Me App verriet mir, dass unsere B-Klasse voll geladen war und es keine weiteren Störungen des Ladevorgangs gab.


Ich hatte den Bordcomputer vorher einer Frischer in Form eines Reset gegönnt um den Realen Verbrauch unter der Rallye einschätzen zu können. Ziel war es möglichst wenig zu verbrauchen und dadurch die Ladezeiten zu verkürzen. Die Ladezeit beträgt 2.4 Stunden an einer 11 kW Ladestation. Mit Range Plus benötigten wir aber schon 3 Stunden. Nach unserem Frühstück checkten wir noch aus unseren Hotel aus und machten uns zu Fuß auf zum Schwedenkai. Dort waren wir nicht die ersten und man traf einige neue Gesichter und kam ins Gespräch. Die Mitarbeiter von Elektro Obernauer sorgen dafür das jeder Teilnehmer mit genug Strom im Akku versorgt wurde und bei der Anzahl der Fahrzeuge war dies bestimmt keine leichte Aufgabe.... :) 


Um 9.01 Uhr ging es dann für den ersten Teilnehmer mit der Start Nr. 1 los... Wir mussten noch ein wenig warten und das genau bis 9.43 Uhr.
Ich studierte mit meiner Beifahrerin noch das Roadbook, dass wir ja am Vortag sehr sorgfältig bearbeitet hatten und als unsere Zeit kamen machten wir uns auf den Weg. Ende dieser Etappe sollte der Stadthafen in Schleswig sein, wo alle Fahrzeuge wieder geladen werden sollten. Dieser Part hatte eine Vorgabe von 102,35 KM, Aber nur wenn man den kürzesten Weg fand. Nein es ist nich einfach von A nach B fahren. Man musste auch Aufgaben erledigen und Zeitkontrollen passieren. Eine dieser Aufgaben war kurz nach dem Start... Die Wertungsprüfung "IBG Technology" musste mittels Pfeilangaben und Entfernungen gefunden werden. Die Einfahrt war so schlecht zu sehen, dass wir beinahe die Einfahrt verpasst hätten. Hier ging es darum 100 Meter in 15 Sekunden zu absolvieren. Wer zu früh oder zu spät durch die Lichtschranke für kassierte Strafpunkte. Wir kamen fast richtig rein und unser Ergebnis lag bei 0,01 Sekunden Differenz. Zu diesem Zeitpunkt wussten wir natürlich noch nichts vom Ergebnis und ahnten natürlich auch nicht das es das beste Ergebnis unser Fahrt werden würde ;) Nach dieser Prüfung folgten wir der Strecke die wir vorher bearbeitet hatten und kurz danach gleich die nächste Gemeinheit... Laut unsere Strecke sollte unser Weg uns hinter einen Leuchtturm führen. Dort war allerdings ein Schild "Durchfahrt Verboten" "Anlieger Frei" ... Wir blieben vor dem Schild stehen und berieten uns, bis ich beschloß dort durch zu fahren... Schließlich hatte ich ein Anliegen ;) Und wir fanden ein Schild und konnten unsere erste Nummer in unsere Bordkarte schreiben. Die Karten Ausschnitte waren bewusst unscharf und schlecht auszuwerten.... Daher verfuhren wir uns ein paar mal bis wir wieder auf der Route waren. Diese führte uns von Kiel, Pries, Schilksee, an Dänischenhagen vorbei, durch Strande Richtung Eckernförde. Kurz vor Start wurde die Strecke in Eckernförde, da dort eine Baustelle war... Schade da ich während meiner Bundeswehrzeit 3 Jahre in Ecktown stationiert war, hatte ich mir den Weg eingeprägt und mich gefreut am Hafen mit unserer B Klasse am Hafen fahren zu können. 

Ab Ausfahrt Eckernförde ging es weiter zur nächsten Gleichmäßigkeitsprüfung. Diese war kurz vor Rieseby und war die erste richtige Herausforderung für meine Beifahrerin und mich: 2,1 Kilometer in 180 Sekunden fahren. Countdown startete bei überfahren der Lichtschranke und meine Beifahrerin zählte ab 30 Sekunden laut die Sekunden runter, damit ich die Geschwindigkeit und Entfernung abschätzen konnte. Diese schafften wir mit 1,2 Sekunden Differenz. Danach ging es über die Brücke Lindaunis nach Ulnis. Dort sollten wir den kürzesten Weg aus mehreren parallel Straßen finden.... Die ersten Probleme fingen schon damit an, dass ich die falsche Einfahrt nahm und wir damit viel Zeit und Punkte verloren.... nach dieser Aufgabe ging es endlich nach Schleswig, über Gelting. In Schleswig fanden wir die erste Zeitkontrolle und bekamen den ersten Stempel in unsere Bordkarte und wir machten uns auf zur Wertungsprüfung "Schleswiger Stadtwerke". Hier ging es um Beschleunigung und Vollgas. Die Länge betrug 40 Meter und dort legten wir ein Tempo von 66.67 KM/h hin. Meine Beifahrerin merkte das erste mal das Drehmoment der B Klasse ;) 

Nun ging es zum Etappenziel zum Stadthafen: Hier ein paar Bilder und die nächste Etappe folgt in den nächsten Tagen hier im Blog ;)



Veröffentlicht in E-Mobil, Rallye am 14.06.2016 19:32 Uhr. 2 KommentareKommentieren

Das Abenteuer der 6. Nordeuropäischen E-Mobil Rallye 2016

Tag 1 Anreise, Lehrgang und Vorbereitung

Hallo Freunde und Interessierte der Elektromobilität.

Mein Start bei der 6. Nordeuropäischen E-Mobil Rallye stand unter keinem guten Stern.  5 Tage vor dem Start wurde mein Beifahrer Krank und konnte daher nicht teilnehmen. Der mögliche Ersatz, der sich 1 Tag später anbot als Beifahrer mit zu fahren, konnte leider auch nicht mit.... Also Rundmail an alle Kollegen im Unternehmen geschrieben und auf Antworten gewartet. Nach kurzer Zeit meldete sich ein Azubi bei mir per Email. Dieser Azubi war hochmotiviert und regelte selbstständig ihre Vertretung um teilnehmen zu können. Ich war völlig überrascht über ihr Engagement, denn auch ihr war es nicht vergönnt und sie musste einige Steine aus dem Weg räumen. Nach einigen Stunden war das Team bereit um den Start der E-Mobil Rallye zu wagen.



Am Freitag um 13.45 Uhr ging es dann für mich Richtung Kiel zur technischen Abnahme unserer B Klasse B250e. In Eckernförde holte ich meine Beifahrerin ab, die ich bis zu diesem Zeitpunkt noch nie gesehen hatte. Ich wusste ungefähr was auf mich zu kam und ich glaube meine Beifahrerin nicht, was sie trotzdem nicht abhielt mit zu fahren. 

In Kiel angekommen fuhren wir als erstes zur Anmeldung am Schwedenkai um uns anzumelden und zur technischen Abnahme unserer B Klasse. Wir klebten unsere Startnummern aufs Fahrzeug und bekamen die ersehnte Freigabe von der Dekra.

Nun konnten wir unsere Anmeldung abschließen und bekamen unsere Unterlagen und die T-Shirts. Danach ging es zum Team von Elektro Obernauer, die sich um die Ladung von 53 Fahrzeugen kümmerten. Es war kein Anzeichen von Stress zu merken und ich wusste hier ist unsere B Klasse in guten Händen.  Da wir noch ins Hotel mussten um unsere Zimmer zu beziehen und uns ein wenig frisch zu machen fuhren wir in das nächst gelegene Parkhaus, stellten das unseren Verbrenner dort ab, damit meine Beifahrerin am Sonntag wieder nach Hause fahren konnte. Unser Hotel war nur 5 Minuten entfernt und wir trafen uns nach 15 Minuten in der Hotellobby um einen ersten Blick ins Roadbook zu werfen. Nach 30 Minuten machten wir uns auf dem Weg zum Beifahrer Lehrgang. Nach weiteren 10 Minuten Fußweg kamen wir bei der WTSH an. Hier kamen wir in einen großen Saal und dort traf ich auch einige bekannte Gesichter. Nach ca. 30 Minuten ging es dann los. Der Organisator Ingo Buck begrüßte alle Teilnehmer und erklärte alles wichtige. Es wurden alle auftretende Fragen beantwortet und auch mir wurde dann klar, dass der Abend noch sehr lang wird!


Zum Ende der Schulung bekamen wir die Information, dass alle elektrischen Fahrzeuge nun noch mal umgeparkt werden mussten. Daher musste ich auf den Elektromobilitätsstammtisch verzichten. Also machten wir uns auf um die B Klasse umzuparken und dann ein ein Restaurant zu suchen.


Wir gingen direkt zu einem Italienischen Restaurant am Pier um keine Zeit zu verlieren. Nach dem wir unsere Pizza aufgegessen hatten, ging es an die Vorbereitungen. Wir mussten ja noch das Roadbook bearbeiten um für den nächsten Tag gerüstet zu sein. Ich merkte sehr schnell, dass meine Beifahrerin hochmotiviert war und voller Eifer das Roadbook bearbeitete und jede Strecke ausgemessen hat. Meine Beifahrerin war dafür verantwortlich, dass ich die richtige Strecke fuhr und keine Abbiegung verpasste und das war ihr nach dem Lehrgang und der Vorbereitung auch bewusst. Ich musste dafür sorgen, dass wir möglichst wenig Strom verbrauchten und die Gleichmäßigkeitsprüfungen bestanden. Es war also Teamarbeit gefragt und ich freute mich sehr darauf!



Nach dem wir den ersten Tag geplant und vorbereitet hatten (in 2 1/2 Stunden), schaute ich auf meine APP die mir den Ladezustand unserer B Klasse verraten sollte und musste feststellen, dass unser Rallye Fahrzeug nicht geladen wurde..... Also los zum Pier und nachschauen. Die Ladezeit der B Klasse beträgt 3 Stunden und ich wollte nur mit vollen Akku fahren. Dort angekommen überprüften wir das Ladekabel und schauten auch auf die Fahrzeuge neben uns. Auch diese hatten keinen Strom. Der Nachtwächter schaute nach den Sicherungen und stellte den Ordnungsgemäßen Zustand wieder her ;) Von dort aus ging es endlich ins Hotel. Bevor ich nun endlich schlafen konnte, schaute ich nochmal auf die App und war erleichtert.


Tag 2 folgt im nächsten Beitrag!

Veröffentlicht in E-Mobil, Rallye, 2016 am 13.06.2016 17:11 Uhr. 0 KommentareKommentieren

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