Willkommen in meinem Blog.  Hier finden Sie einige Auszüge aus meiner elektrischen Reise mit unserer Zoe und weiteren Fahrzeugen!  Viel Spaß beim lesen.

Das Abenteuer der 6. Nordeuropäischen E-Mobil Rallye 2016

Der zweite Tag

Hallo Freunde und Interessierte der Elektromobilität.


Der zweite Tag fing bei mir um 6.30 Uhr an. Da ich Samstag erst gegen 23.30 Uhr an meiner Unterkunft ankam, war ich noch sehr müde und freute mich aber über eine warme Dusche. Nachdem alle Sachen wieder verstaut waren, wartete ich vor der Haustür auf meine Beifahrerin. Das Frühstück hatte ich ich mir gespart. Vor der Tür sah ich eine schönes Haus mit toller Landschaft und die Übernachtung war nicht wirklich teuer. Ich checkte in der Mercedes Me App noch den Ladezustand unserer B Klasse und sah mit Freude, dass meine Beifahrerin schon auf dem Weg zu mir war. Diese App kann auch das Fahrzeug orten :)


Um 7.15 Uhr wurde ich von meiner Beifahrerin abgeholt und wir fuhren zurück zum GreenTEC Campus. Ich beschloß die B Klasse noch 15 Minuten an die Ladestation anzuschließen, da unsere Restreichweite im E Modus noch 140 KM anzeigte und im E Plus deutlich mehr ;) Ja, wir sind Niebüll und zurück nicht mehr Energiesparend gefahren, was auch den erhöhten Verbrauch erklärte. Die erste Etappe war für uns 264 KM mit Fahrten zum Hotel.


Als nächstes folgte eine Orientierungsprüfung auf dem GreenTEC Campus. Der GreenTEC Campus ist ein ehemaliges Militär Gelände mit vielen Wegen... was auch erklärte, dass diese Prüfung über 8,43 KM ging und das Zeitfenster 15 Minuten betrug.



Es gab viele verwinkelte Stellen und nein.... Diese Prüfung machte keinen Spaß... Wir nutzten keinen Race Computer, der uns die genauen Meter anzeigte und daher verfuhren wir uns wieder.... Da wir aber den Ansporn hatten auch diese Prüfung zu beenden, fuhren wir mit über 30 Minuten auf der Uhr ins Ziel und kassierten 5 Strafpunkte. Für das nächste Jahr wird eine Rallye APP geladen, was ich auch jeden rate, der nächstes Jahr mitfahren möchte.....  Wir fuhren über Drelsdorf nach Husum. Diese Route war eine Orientierungsetappe und vor uns fuhren 2 weitere Fahrzeuge. Alle hatten den gleichen Weg. Beim China Restaurant im Husumer Gewerbegebiet war eine Stempelkontrolle, die wir beinahe verpasst hätten.... Durch die Aufregung im Fahrzeug verpassten wir ein Schild, was kurz vor der Stempelkontrolle war... Dies bekamen wir durch ein Gespräch und Vergleich der Bordkarte mit anderen Teilnehmern bei der Wertungsprüfung der Husumer Messe raus. Es nieselte ein wenig und es war nicht wirklich warm. Die WP 12 ging über 2 Runden über den Parkplatz und durch eine Halle, die wir gut absolvierten, aber es ist nicht leicht Entfernung zu Zeit abzuschätzen, trotz Countdown für jede Runde. Nach dieser Prüfung ging es per Pfeilanweisung aus Husum raus. Am Ende dieser Route hatten wir uns eine Notiz ins Bordbuch geschrieben:" Anhalten! Auf Karte schauen!" geschrieben, da wir nicht genau wussten, wo wir raus kamen. Von dort aus, ging es über einen Schotterweg weiter unserer Route nach Friedrichstadt, wo wir uns der nächsten Prüfung stellten. Es ging einmal durch die verwinkelte Innenstadt von Friedrichstadt und dieses ging wirklich sehr gut und Problemlos. Aus Friedrichstadt raus fuhren wir per Pfeilangaben Richtung Heide... Ja auch hier verfuhren wir uns wieder, hatten aber sehr gute Laune.... Nur ich war ein wenig besorgt, da die Reichweite stark gesunken war und in Hennstedt nur noch 25 KM Restreichweite angezeigt wurden und die Leistung des Elektroantriebes reduziert wurde. Ab Heide ging es dann weiter zur Innenstadt per Chinesen Zeichen... Chinesen Zeichen sind die Pfeildarstellungen mit Meteranzeige. 


Dort wurden wir von vielen Interessierten Heidern empfangen und die Heider Musikfreunde spielten uns ein Ständchen :) Ja es ist auch nicht alltäglich, dass mehr als 50 Elektrische Fahrzeuge durch Heide fuhren..... Heide hatte 2 Ladestationen. Eine bei Famila ein CHAdeMO Schnelllader der nicht mehr im Betrieb ist, da es als Crownfunding Objekt entstanden ist und eine 22kW Typ2 Ladestation bei Nord-Ostsee Automobile in Heide, die ich ja mit geplant hatte. Leider hat Heide noch keine weiteren Ladestationen, was aber nicht an den Heider Stadtwerken liegt, sondern eher an der Bürokratie der Verwaltung dort. Die Heider Stadtwerke wollten schon vor Monaten eine Ladestation am Heider Marktplatz installieren, sind aber an der Genehmigung gescheitert. Gut ich schweife ab und zurück zum Thema :)

Vom Heider Marktplatz ging es zur Fachhochschule Westküste zur einer 3 Stündigen Ladepause. Nach der Zeitkontrolle sprach ich mit dem Team von Elektro Obernauer. Jan Obernauer gab mir seinen Zoe Schlüssel und bat mich seine Zoe von der Typ 2 Ladestation zu trennen und unsere B Klasse anzuschließen. Die Ladezeit betrug bei mir weit über 2 Stunden, da wir mit nur 20 KM Restreichweite ankamen.


Es gab 3 Ladezonen: Eine an der FH Westküste, eine in der Lise-Meitner-Str. und die bei Nord-Ostsee Automobile. Hier ein paar Eindrücke und ein ganz großes Lob an das Ladeteam. Es war bestimmt eine Herausforderung alle Ladeplätze zu belegen und zu kontrollieren! Hier ein paar Bilder.


Die Fachhochschule stellte Räumlichkeiten zur Verfügung dazu Speisen und Getränke. Ab 14.00 Uhr gab es eine Verlängerung der Ladezeit, da sonst nicht alle Fahrzeuge hätten geladen werden können. Der Veranstalter gab auch bekannt, dass die BMW i3 mit Range Extender keine Strafpunkte für Nachladen per Verbrennungsmotor vergeben wurden. Dies kam uns zu gute ;) Denn unsere B-Klasse war immer noch nicht voll. Ja wir hatten die Range Plus Taste gedrückt, die nochmal 4,2 kW zur normalen 28 kW Kapazität mehr geladen hat. 

Ab 15.30 Uhr fuhren die ersten zur Wertungsprüfung 14 bei Nord-Ostsee Automobile. Diese Prüfung war eine Gleichmäßigkeitsprüfung, die über 2x 400 Meter ging mit einer Zeit von 45 Sekunden pro Runde. Da wir ja noch am laden waren, hatte ich Zeit um euch einen Eindruck per Video einzufangen aus verschiedenen Perspektiven: https://www.youtube.com/watch?v=BYWT0ZmM-1M

Die Prüfung machten wir übrigens sehr sehr gut mit pro Runde unter einem Strafpunkt ;)

Von dort aus ging es ohne irgendwelche Probleme Richtung Rendsburg. Wir waren so paranoid, dass wir jede Ausbuchtung und Parkplatz kontrollierten, die sich auf unserer Strecke befanden. Es war eine schöne Fahrt und wir genossen die Landschaft.


In Rendsburg angekommen bog eine iMiev links ab.... Meine Beifahrerin sagte mir wir sollten rechts abbiegen, was ich auch tat. Ja wir hatten den richtigen Weg gewählt und mussten kurz vor der Zeitkontrolle warten, da eine Vorzeit nicht erlaubt war... So hatten wir wieder Zeit mit anderen, die auch warteten, eine Unterhaltung zu beginnen.... Alleine für diese Unterhaltungen lohnt sich die Teilnahme an der E-Mobil Rallye ;)

Nach Ablauf der Zeit ging es dann zu einer Doppelten Gleichmäßigkeitsprüfung. 2x 100 Meter in unterschiedlichen Zeiten mussten gefahren werden... Dies ist ein Herausforderung! Diese machten wir mit 1,91 und 0,24 Strafpunkten.... Ja, die Probleme des ersten Tages hatten wir im Griff. und von dort aus ging auf die letzte Etappe Richtung Kiel. Es gab keine besonderen Vorkommnisse mehr. Wir folgten der Strecke und in Sehestedt sollten wir eine Fähre benutzen. Vorher hatten wir noch eine Zeitkontrolle, die wir ohne Probleme fanden. Es ging durch eine sehr schöne Landschaft bis wir endlich das Ziel am Schwedenkai erreichten. Dort gaben wir unsere Bordkarte ab und fuhren ca. 1 KM zum Ladeplatz. Meine Beifahrerin wollte schonmal ihren Wagen holen und it mir dann zur Siegerehrung fahren.... Nach 20 Minuten kam sie zum Ladeplatz zurück und ich machte mir schon Gedanken.... Es war 19.30 Uhr und das Parkhaus hatte die Tor um 16.00 Uhr verriegelt. Nahm unser Pech den gar kein Ende ...... Auch die Polizei konnte nicht helfen. Diese besaß zwar einen Schlüssel zum Parkhaus, aber der Betreiber hatte die Schlösser ausgetauscht und so blieb ihr nur die Möglichkeit mit der B Klasse nach Hause zu fahren. Dieses wollte Sie aber nicht... Also buchten wir auf die schnelle noch ein Hotelzimmer in Kiel. 

Die Siegerehrung fand im Restaurant Längengrad statt und ging bis 22.30 Uhr. Von dort aus ging es für mich noch Hause und die Strecke von 90 KM machte ich unter einer Stunde. Um 0.30 Uhr war das Abenteuer für mich zu Ende und ich fiel erschöpft ins Bett.

Ja es war ein kleines Abenteuer und ich freue mich auf nächstes Jahr.

Vielen Dank an die Organisatoren und das Ladeteam und vor allem an meine Beifahrerin mit der ich so viel Spaß hatte!


Gruß euer Thorsten Ehrlich 

Veröffentlicht in E-Mobil, Rallye, 2016 am 21.06.2016 8:16 Uhr.

Name *

E-Mail-Adresse *

Kommentar *

Unsere Partner:                                                       Veranstaltungen:

IMG_0346
IMG_0347
IMG_0347
IMG_0347
IMG_0347
IMG_0347
IMG_0347
IMG_0347
IMG_0347
IMG_0347
IMG_0347
Ausfahrt1
Ausfahrt2
Ausfahrt3
Ausfahrt3
Ausfahrt3
Ausfahrt3
Ausfahrt3
Ausfahrt3
Ausfahrt3
Ausfahrt3
Ausfahrt3
Ausfahrt3
Ausfahrt3
Ausfahrt3
Ausfahrt3
Ausfahrt3
Ausfahrt3
Ausfahrt3
Ausfahrt3
Ausfahrt3
Ausfahrt3
Ausfahrt3
Ausfahrt3
Ausfahrt3
Ausfahrt3
Ausfahrt3
Ausfahrt3
Ausfahrt3
Ausfahrt3
Ausfahrt3
001_EO_Logo_RGB_1000px_RZ
stromvonfoehr-logo
Greentec Unlimited
Made with Goldfish